Alps HL - EK Zeller Eisbären verlieren auch Test gegen die Starbulls Rosenheim.

 

(Zell am See) In der KE KELIT Arena in Zell am See fand heute zum Abschluss der Vorbereitungsphase das Testspiel der heimischen Zeller Eisbären gegen einen weiteren Vertreter aus der Oberliga, die Starbulls aus Rosenheim statt, deren Fans zahlreich nach Österreich gefolgt sind, um ihre Protagonisten lautstark zu unterstützen. Schließlich gewannen die Starbulls Rosenheim mit 4 zu 2 bei den Zeller Eisbären.

 

 

Pre Season EKZ SBR

 

(Foto: EKZ) Der bayerische Drittligist wurde am Samstag in Zell am See vom eigenen Anhang zahlreich unterstützt!

 

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Die Zeller Eisbären verloren ihr erstes Match trotz leidenschaftlichem Kampf gestern gegen Deggendorf nur knapp und waren somit guten Mutes für die zweite Begegnung binnen 24 Stunden. Coach Avgustinicic konnte seinen interessanten und mit 21 Jahren sehr jungen lettischen Neuzugang Sinegubovs auflaufen lassen. Ihre zwei Langzeitverletzten Rattensberger und Jennes konnten heute nicht mitwirken. Widen war dafür wieder mit von der Partie.  

   

Rosenheim reiste als 3-maliger deutscher Eishockeymeister an und wird unter den Experten als heißer Anwärter für den Aufstieg in die DEL2 gehandelt. Für die Oberbayern war es der erste Test vor dem Start in die neue Saison, in der sie ein großes Wort um den Titel mitreden wollten. Mit dem Haudegen Steffen Tölzer hatten sie eine Gallionsfigur in ihren Reihen, der mit Augsburg ganz viel DEL Erfahrung mitbrachte.

 

Die Anfangsminuten waren von schnellem zielstrebigem Eishockey geprägt, auch dank des ersten Powerplays für die Gastgeber, die ein aggressives Forechecking betrieben und forsch loslegten. Nach furiosem Beginn nutzten aber die Gäste in der 5. Spielminute in Person von Leinweber ihre erste Überzahlgelegenheit eiskalt aus, weil er vor dem Kasten sträflich alleingelassen wurde von der Zeller Verteidigung. Knapp 2 Minuten später gaben aber die Eisbären die prompte Antwort mit dem Ausgleich durch Dinhopel. Draxinger auf Seiten der Starbulls hätte danach beinahe einnetzen können. Schon jetzt wurden die Checks zu Ende gefahren, beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts.

 

Rosenheim holte sich die erneute Führung in der 10. Spielminute durch Biberger. Schmidpeter setzte mit seinem guten Schuss ein Ausrufezeichen und Leinweber tauchte wieder gefährlich vor dem heimischen Goalie auf. Zuvor hatten die Hausherren die große Ausgleichsmöglichkeit, fanden aber im Torwart der Rosenheimer ihren Meister, der die nötige Ruhe ausstrahlte. Ein Stocksave des Eisbärengoalies Tschrepitsch verhinderte den dritten Treffer der Gäste.

 

In den letzten Minuten vor der Sirene drängten die Hausherren auf das Remis, welches ca. 60 Sekunden vor Drittelende durch einen Big Save des Starbulls Goalies Mechel souverän unterbunden wurde. Somit ging es mit einem hauchdünnen 1:2 für Rosenheim in die Pause. Es entwickelte sich ein rassiges Match zwischen diesen beiden Kontrahenten, das Lust auf mehr machte. Randnotiz: In der ersten Drittelpause wurde ein neuer Helmsponsor per Lostopf gezogen: eine Vermögensgesellschaft machte dabei das Rennen unter knapp 30 Teilnehmern.

 

Im Mittelabschnitt durften die Starbulls noch in Überzahl agieren, doch diese Möglichkeit konnte nicht in Zählbares umgesetzt werden. Dann musste ein Rosenheimer in die Kühlbox, was die Eisbären jedoch ungenutzt ließen. Es fühlte sich wie ein Heimspiel für Rosenheim an, denn ihre zahlreichen leidenschaftlichen Fans sorgten für viel Stimmung. Man durfte gespannt sein, wie sich der Kräfteverschleiß auf Seiten der Zeller Eisbären auswirken würde nach dem aufreibenden Match am Vorabend gegen Deggendorf.

 

Tschrepitsch bewahrte seine Farben vor einem weiteren Gegentor bei einem Alleingang von Snetsinger. Die Starbulls machten sich das Leben selbst schwer mit zu vielen Strafminuten, was beinahe vom emsigen Dinhopel bestraft wurde. Das Strafzeitenfestival ging munter weiter, nur dieses Mal durften für die Gäste Powerplay üben. Sie gelangten relativ schnell in die Formation und der Zeller Goalie musste auf der Hut sein, brauchte aber kein weiteres Mal hinter sich greifen. Doch in der 32. Spielminute war es doch passiert, als Snetsinger seine Starbulls mit 1 zu 3 in Front brachte.

 

Rosenheim blieb am Drücker und versuchte gleich entscheidend davonzuziehen. Unverkennbar waren nun die gestrigen Belastungen der Hausherren. Die Begegnung nahm nun auch emotional an Fahrt auf. Nach einer längeren Druckphase der Starbulls gab es ein gefährliches Solo des Eisbären Neubauer, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Eine erneute numerische Unterlegenheit münzte Rosenheim in der 39. Spielminute eiskalt zum 1 zu 4 in Person von Edfelder um. Nun sah es nach einem klaren Erfolg für die Oberbayern aus. Die Kräfte der Zeller schienen nun zu schwinden für eine Aufholjagd so wie im gestrigen Spiel gegen Deggendorf.

 

Im Schlussabschnitt wechselte Rosenheim den Goalie. Unnötige Fouls auf Seiten der Starbulls ermöglichten den Hausherren nun die große Chance, um heranzukommen und die Partie doch noch spannend zu gestalten. Bei doppelter Überzahl war es nun Pflicht und die Eisbären konnten tatsächlich durch Neubauer in der 45. Spielminute verkürzen. Dieses Erfolgserlebnis beflügelte die Zeller Eisbären und sie erspielten sich weitere Einschussgelegenheiten. Die Hausherren kamen eindeutig besser aus der Kabine und witterten Morgenluft.

 

Der Stimmungspegel in der Halle wurde aufrechterhalten, denn die Spannung war nun zum Greifen nahe. Sollte es doch noch die Wende geben? Ein harter aber völlig unnötiger Bandencheck vom erfahrenen Steffen Tölzer führte zum 5-minütigen Powerplay für die Zeller Eisbären, die sich sofort in der Rosenheimer Verteidigungszone festsetzten. Das war nun die riesige Chance zur Ergebnisoptimierung. Einmal klingelte schon das Gestänge am Starbulls Gehäuse. Es folgte wiederum eine 5 gegen 3 Konstellation zugunsten der Eisbären, die fast einen Shorthander in Kauf nehmen mussten, doch Tschrepitsch bewies seine Klasse.

 

Die Gäste konzentrierten sich in der Schlussphase auf die Verwaltung des Spielstandes und lauerten auf Konter. Coach Avgustinicic brachte 2 Minuten vor Ende den sechsten Feldspieler und ging volles Risiko. Was blieb ihm anderes übrig, um hier noch das Unmögliche wahr zu machen? Edfelder scheiterte kurz vor Schluss noch an der Torstange bei leerem Gehäuse. Letztlich setzten sich die Starbulls Rosenheim in einem hart umkämpften Match mit 2:4 durch und bereiteten den Zeller Eisbären die zweite Heimniederlage hintereinander.

 


ALPS HOCKEY LEAGUE - PRE SEASON 2021

EK Zeller Eisbären – Starbulls Rosenheim 2:4 (1:2|0:2|1:0)

 

Tore:

0:1 |05| Leinweber

1:1 |07| Dinhopel

1:2 |10| Biberger

1:3 |32| Snetsinger

1:4 |39| Edfelder

2:4 |45| Neubauer

 


 

H.Grassl

 

 

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