ICEHL - Nach Bullen Aus beim KAC: Werden jeden Stein umdrehen!

 

(Salzburg) Mit der knappen 0:1-Niederlage am Montag in Klagenfurt und dem Gesamt-Score von 1:4 Siegen in der Best-of-Seven-Serie ist der EC Red Bull Salzburg aus dem Playoff Halbfinale der bet-at-home ICE Hockey League ausgeschieden. Nach dem 4:3-Heimsieg im vierten Spiel der Serie hatten die Red Bulls noch berechtigte Hoffnung, für eine Überraschung zu sorgen und in der Serie weiter aufzuholen. Im gestrigen, hart geführten Playoff-Duell mit dem KAC hatten die Salzburger wieder die Chancen, das Spiel erfolgreich zu gestalten. Am Ende hat aber auch ein wenig das Glück gefehlt, einen der vielen Schüsse ins Tor zu lenken und der aufopferungsvolle Kampf der Salzburger wurde nicht belohnt.

 

MMcIlvane

 

(Foto: Gepa)

 

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Matt, mit der gestrigen Niederlage in Klagenfurt kam auch das Saison-Aus für die Red Bulls. Die Enttäuschung über das Ausscheiden im Halbfinale war natürlich groß. Wie geht es dir heute einen Tag danach?


Wir sind immer noch enttäuscht. Es passiert so viel in einer Saison; die Vorbereitung im Sommer, die Aufs und Abs in der Saison, die Playoffs, die plötzlich zu Ende sind. Dieser Schmerz verschwindet nicht einfach über Nacht.

 

 

Wie schätzt du die Playoffs und den Grunddurchgang der abgelaufenen Saison ein?


Das war ein Eishockey-Jahr, wie ich es noch nie erlebt habe. Zuallererst muss man der Liga Anerkennung zollen, dass sie einen Weg gefunden hat, die Saison durchzuspielen. Und natürlich unsere medizinischen Mitarbeiter, uns durch die Corona-Zeiten zu führen und die Spiele zu ermöglichen. Die Saison war komplett anders als gewohnt. Spieler wurden manchmal mehr als einmal durch den Virus zurückgeworfen. Insgesamt waren wir zu unbeständig, haben dann aber in der Pick Round wieder richtig stark zurückgefunden. Es folgte eine schwierige Viertelfinalserie gegen Dornbirn und dann sind wir gegen Klagenfurt wieder zurückgefallen. Manchmal erreichst du deine Ziele, aber dieses Jahr haben wir das nicht geschafft.

 

 

Das war deine zweite Saison als Head Coach mit den Red Bulls. Was waren deine persönlichen Highlights? Was hat nicht funktioniert?


Meine persönlichen Highlights sind die, wenn die Mannschaft Erfolg hat. In der Pick Round haben wir einige ‚big games‘ gewonnen und uns stark zurückgekämpft. In der Serie gegen Dornbirn hat man den Charakter in der Mannschaft gesehen. Im Laufe der Saison haben 25 junge Talente aus der Akademie bei uns gespielt, dazu haben wir einige Münchner Spieler bei uns gehabt und ihnen weitergeholfen. Definitiv nicht nach Wunsch ist die Serie gegen Klagenfurt gelaufen. Das zweite Spiel war der Knackpunkt, als der Sieg in greifbarer Nähe war, wir ihn aber noch aus der Hand gegeben haben. Das hat man auch im dritten Spiel noch gemerkt, wir hatten einfach keine Energie. Im vierten Spiel haben wir uns nochmal gut zurückgekämpft, aber gestern dann leider keine Tore geschossen.

 

 

Was sind deine wichtigsten Erkenntnisse aus der Saison?


Ich befinde mich nach wie vor in einem Lernprozess und muss die letzte Saison nochmal in Ruhe durchgehen. Mit Sicherheit werden wir jeden Stein umdrehen. Wie kann ich besser werden? Wie können wir das Team besser vorbereiten? Welche Möglichkeiten haben wir für Entwicklung? Wie können wir konstanter spielen? Wir werden uns viele Details ansehen, aber im Moment ist das alles noch zu frisch.

 

 

Was liegt jetzt als nächstes an?


Immer Schritt für Schritt. Zunächst einmal sprechen wir mit jedem Spieler in den nächsten Tagen. Das ist auch für die Spieler eine gute Möglichkeit, die letzten Spiele einzuschätzen und Ursachen zu finden. Darauf aufbauend planen wir für die Zukunft. Und ab dann schauen wir nur nach vorn und formulieren die neuen Ziele.


 

 

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